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Werbung vs. Realität

Lügt die Werbung?

28. März 2008 von Steffen Klaus

Die Werbung muss die Wahrheit sagen, so schreibt es das Gesetz vor. Dass es in der Realität oft anders aussieht, weiß jeder. Wie stark mitunter jedoch der Unterschied ist, zeigt Pundo3000.com in seinem Projekt1 – “Werbung gegen Realität“. 100 Lebensmittel wurden gekauft, fotografiert und nach Vorgabe zubereitet. Dabei wurde das reale Produkt mit dem Foto der Verpackung verglichen. Mitunter musste man sehr viel Fantasie besitzen, um eine annähernde Gleichheit zu entdecken.

Doch sehen Sie selbst. Ich wünsche: “Guten Appetit!”

Beispielfoto zeigt den Unterschied zwischen Verpackung und reallem Produkt (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von pundo3000.com)

Pundo3000 hat auch ein Video zu der Dokumentation erstellt:

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Lockerungen

Sachsen entschärft Nichtraucherschutzgesetz

28. März 2008 von Steffen Klaus

Nach Saarland lässt jetzt auch Sachsen Ausnahmen bei dem stark umstrittenen Nichtraucherschutzgesetzt zu.

Der Verfassungsgerichtshof des Freistaat Sachsen reagiert somit auf den Eilantrag der Gastronomen und gab den Klagen gegen das Gesetz vorerst mit diesem Urteil statt.

Dem MDR gegenüber äußerte sich der Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Sachsen Frank Lehmann:

“Wir sehen es als Bestätigung, dass nach Rheinland-Pfalz auch ein hiesiges Gericht die besondere wirtschaftliche Betroffenheit von inhabergeführten Ein-Mann-Kneipen festgestellt hat.”

Da das Hauptsache-Verfahren noch aussteht, hat dieses Urteil nur vorläufige Gültigkeit und gilt nur für Ein-Mann-Kneipen, die keine Mitarbeiter beschäftigen.

Die Krebsforscher äußern scharfe Kritik gegen die derzeit geltenden Ländergesetzte.

“Nach wie vor arbeiten viele Beschäftigte der Gastronomie in Raucherräumen oder bei Veranstaltungen, in denen geraucht wird, oder gar in Raucherclubs”, so Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzende des Krebsforschungszentrums.

weiter meint er:

“Die Zulassung von Raucherräumen sei ein “kardinaler Konstruktionsfehler” der meisten Landesgesetze.”

Den weiterhin werden die Beschäftigten der mit Rauch belasteten Atemluft in Raucherräumen einer ernstzunehmenden Gesundheitsgefahr ausgesetzt.

[via MDR]

Kontrollen nehmen zu
Die Kontrollen in Sachsen werden zunehmend verstärkt.

Während die Stadt Leipzig Ende Februar 15 Verstöße gegen das sächsische Nichtraucherschutzgesetz registrierte, waren es in Dresden bis Mitte März schon 100, so gastro expérience.

Web 2.0

Facebook Offensive in Deutschland lässt weiter auf sich warten

18. März 2008 von Steffen Klaus

Nach dem Start des deutschsprachigen Facebook, tun sich die Deutschen noch schwer mit einem Wechsel oder einer Neuanmeldung. Gerade einmal 20.000 Mitglieder gewann das deutsche Netzwerk von Facebook hinzu, berichtet Martin Weigert in seinem Blog zweinull.cc.

Weiter schreibt er:

Es verdichten sich damit die Anzeichen dafür, dass es Facebook in Deutschland aufgrund der starken Konkurrenz und kräftiger Netzwerkeffekte im Bereich der Social Networks für die Altersgruppe von 14 bis 39 Jahren schwer haben wird, schnell organisch zu wachsen.

Anders sieht es bei unseren französischen Nachbarn aus, dort traten nach der Öffnung der französischen Plattform von Facebook vor einer Woche, gleich 37.000 neue Mitglieder innerhalb von sieben Tagen ein.

Web 2.0

Personalisierte Werbung wird doch akzeptiert

16. Februar 2008 von Steffen Klaus

Personalisierte Werbung wird doch akzeptiert

Online PC berichtete diese Woche über eine aktuelle Studie der Forschungsgruppe Kooperationssysteme der UNI Bundeswehr München. Sie ergab, dass die Mitglieder von Social Networks eher neutral gegenüber persönlichen Werbeangeboten stehen – einige begrüßen sie sogar. Nur rund 18 Prozent, der 2650 Befragten, fühlen sich gestört. Einen genaueren Einblick in die Studie gewährt auch Martin Weigert (zweinull.cc).

Das könnte die Betreiber der Plattformen für Social Networking wieder hoffen lassen. Denn die großen Plattformen wie StudiVZ und XING haben Anfang des Jahres harte Gegenwehr erfahren müssen, die bei der Business Plattform XING sogar einen Absturz des Aktienkurses zu Folge hatte. Hunderttausende wehrten sich gegen die im Dezember eingeführte personenbezogene Werbung.

StudiVZ änderte die AGB, sodass die persönlichen Daten für Werbung verwendet werden können. Wer nicht zustimmte, flog raus.

In Kontakt bleiben

Weiterhin ergeht aus der Studie, dass über drei Viertel der Nutzer von Social Networks diese nutzen, um mit anderen in Kontakt zu bleiben. Dabei sind sie meistens bei nicht mehr als zwei unterschiedlichen Plattformen angemeldet. Nur gut 10 Prozent möchten neue Kontakte kennenlernen.

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Foto: Bilddatenbank Webhoster (lizenzfrei)
Web 2.0

facebook vs. studiVZ – Wer wird das Rennen machen?

13. Februar 2008 von Steffen Klaus

facebook-vs-studivz

In Kürze ist es soweit, dann öffnet Facebook die Pforten für den deutschsprachigen Raum. Denn bisher haben sich die Deutschen noch sehr schwer getan, ihr Englisch aufzufrischen und sich bei der populärsten Plattform der Welt anzumelden. Nur knapp 960 000 User aus Deutschland nutzen die Plattform Facebook jetzt schon.

Die Idee für Facebook entstand in Harvard – wo sonst. Der Student Mark Zuckerberg wollte eine Kommunikationsplattform schaffen, auf der sich die Kommilitonen austauschen können. Im Jahr 2004 gründete der damals 19-jährige New Yorker, zusammen mit 2 weiteren Studenten, das Start-up-Unternehmen. Heute zählt das Unternehmen mit mittlerweile über 400 Mitarbeitern zu einem Imperium in der Branche. Nicht umsonst nennt man Zuckerberg auch den Dotcom-König. Im letzten Jahr kaufte sich der Software-Riese Microsoft 1,6 Prozent von dem großen Kuchen ein und musste dafür 240 Millionen Dollar hinblättern.

Nun möchte Facebook den deutschen Markt erobern und die Plattform bis Ende März über Crowdsourcing ins Deutsche übersetzen lassen.

StudiVZ sieht den Deutschlandstart eher gelassen

studivz

So las ich im Focus, das StudiVZ-Chef Marcus Riecke Folgendes sagte:

“Wir dominieren den heimischen Markt und werden noch attraktiver. Warum sollte einer unserer 4,8 Millionen Mitglieder wechseln?”

Doch die Experten sind sich sicher, einige werden wechseln, da Facebook durch die Öffnung von Schnittstellen für externe Entwickler und die damit verbundene Implementierung von Applikationen technisch weiterentwickelt ist. Damit werden Innovationen gefördert und das hebt den Marktführer von anderen Social Networks ab.

Der Klingelton-Millionär Alexander Samwer hat in das erfolgversprechende Facebook-Projekt investiert und meint:

“Facebook ist StudiVZ um Lichtjahre voraus.”

Der Facebook-Klon und deutsche Marktführer StudiVZ reagiert und plant seine Schnittstellen zukünftig auch für Entwickler öffnen. Erste Applikationen sollen schon im Sommer zum downloaden bereitstehen. Außerdem wird für Wechsler, Nicht-Studenten sowie Ex-Studenten ein neues Netzwerk kreiert. Einen Namen gibt es allerdings noch nicht.

Was sagen die Internetnutzer zum Deutschlandstart? Lässt es sie kalt? Nein, meint Martin Weigert von zweinull.cc und präsentiert eine aktuelle Umfrage.

Wenn zwei sich streiten – so freut sich der Dritte

Robert Basic (basicthinking) spricht der Plattform MySpace das größte Potenzial zu. Die beliebte Online-Community befindet sich momentan mit 4,9 Millionen deutschen Mitgliedern auf Platz Zwei in D.

Web 2.0

GyPSii – Neue standortbasierte Social Networking Plattform

12. Februar 2008 von Steffen Klaus

GyPSii-standortbasierte-Social-Networking-Plattform

Das Anwendungen für Mobiltelefone im Trend liegen, wurde ja bereits bei der diesjährigen DLD Conference bekanntgegeben. Nun startet GyPSii eine weltweit standortbasierte Social-Networking-Plattform für Mobiltelefone.

In einer Pressemitteilung spricht der CEO Dan Harple von einer “neuen Dimension”:

“Das Gerät, das wir alle in der Tasche haben – unser Handy -, ist nun in der Lage, das Leben aufzuzeichnen – wo wir sind und was wir tun – und das Ergebnis dann in Echtzeit der gewünschten Netzwerkgemeinschaft mitzuteilen”

,,Anstatt im Zimmer zu sitzen und mit Freunden auf einem PC-basierten Dienst zu chatten, kann man nun unterwegs sein und sehen, wer in der Nähe ist, was die anderen machen und wohin man gehen könnte – und das alles in Echtzeit. GyPSii macht aus einem virtuellen Kontakt mit Freunden eine echte Verbindung.”

GyPSii ist also eine neue speziell für Mobiltelefone entwickelte Plattform für soziale Netzwerke und soll auf der größten jährlichen Fachmesse der Branche – dem Mobile World Congress in Barcelona – live geschaltet werden. Das Unternehmen, mit Sitz in den Amsterdam, spricht von einer bahnbrechenden Anwendung.

Web 2.0

Lokalisten-Relaunch stößt auf Ablehnung

12. Februar 2008 von Steffen Klaus

lokalisten-relaunsch-ablehnung

Lokalisten.de hat Anfang des Jahres sein neues Design präsentiert. Die Mitglieder reagierten eher enttäuschend auf das neue Relaunch-Paket und wünschen sich das alte System wieder. Screenshots vom bayrischen Facebook-Klon gibt es auf Zweinull.cc. Viele Mitglieder zeigten sich undankbar und gründeten die Gruppe: “Lokalisten sieht sche***e aus”. Inzwischen scheint die Gruppe mit mehr als 50.000 Mitgliedern nicht mehr zu existieren (habe sie jedenfalls heute nicht gefunden).

Als die bekannte Business Plattform openBC ihren Relaunch im November 2006 durchführte, gab es auch viele Gegner. Doch anders als bei dem Relaunch von lokalisten.de änderte openBC auch noch seinen Namen, nämlich in XING und das stoß bei einigen Mitgliedern auf Unverständnis. OpenBC wollte damit den Markt für Asien öffnen.

Doch nach einiger Zeit gewöhnte man sich daran und viele Funktionen sind heute nicht mehr wegzudenken. Außerdem leben dies Plattformen von Neuzugängen und Mitgliederzuwachs. Da neue Mitglieder das alte Design eh nicht kennen, interessieren sie sich auch nicht dafür.

Übernahmeangebot

YAHOO sagt NEIN zum Angebot von Microsoft

11. Februar 2008 von Steffen Klaus

Yahoo lehnt Angebot ab

Das Duell der Supermarken geht in die nächste Runde. Yahoo lehnte heute das Übernahmeangebot von Microsoft ab und verschmähte den Softwareriesen. Mit 44,6 Millarden Dollar ließe sich der Suchmaschinenbetreiber nicht abspeisen – dass Angebot sei eindeutig zu niedrig bewertet und das, obwohl das Angebot von Microsoft bei über 60 Prozent des Marktwertes liegt. Analysten gehen sogar davon aus, dass Yahoo mit Google kooperieren könnte um sich von einer Übernahme zu schützen. Wahrscheinlich wird Microsoft ein erneutes Angebot vorlegen.

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Web 2.0

Heute schon geTWITTERt?

8. Februar 2008 von Steffen Klaus

twitter

Die Social Network und Mikroblogplattform Twitter wird immer beliebter. Dieser Trend setzt sich jetzt auch in Deutschland weiter fort.

Neben einen Corporate Blog kann man mit Twitter die Kundenkommunikation noch besser vorantreiben und sich am Markt geschäftlich noch weiter positionieren. Wer immer noch glaubt, Web 2.0 sei ein Hype, wird in einigen Jahren versuchen auf den Zug aufzuspringen. Doch die verstrichene Zeit nachzuholen, wird sich dann als sehr schwierig erweisen.

Viele Unternehmen glaubten noch vor einigen Jahren: “Eine Internetseite? So etwas brauchen wir nicht.” Jetzt haben Sie eine statische Internetseite. Doch diese werden immer weniger gelesen und sind meistens langweilig. Die Menschen wollen Aufmerksamkeit und sich in soziale Strukturen eingliedern. Teilhaben, mitmachen und persönliche Kommunikation stehen dabei im Vordergrund. Podcast, Bloggen, Facebook, XING & Co. gehören heute zu einem festen Bestandteil in einem Unternehmen.

In ist, wer drin ist
Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Gezwitschert wird schon seit Langem und angefangen hat es in den USA, wo der praktische und verrückte Dienst auch herkommt (wie alles Gute :-) ).

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Tipps und Tricks

Social Networks sind Goldgruben für Headhunter

7. Februar 2008 von Steffen Klaus

Heute noch geXINGt – morgen schon im Vorstellungsgespräch

Social Networks boomen. Täglich gehen neue Communities online. In diesem Jahr soll vor allem die Monetarisierung von Social Networks im Trend liegen.

Vom Mitmach-Web profitieren besonders Personaler und Headhunter. Täglich sind Tausende von ihnen auf der Suche nach geeigneten Bewerbern. Besonders die Business-Plattform XING scheint den Rekruitern zu gefallen. Herkömmliche Jobbörsen treten dabei zukünftig wahrscheinlich mehr in den Hintergrund. XING stellt für Jobsuchende und Personaler einen extra eingerichteten Marketplace zur Verfügung. Die Innovation liegt im Abgleich der vom User eingegebenen Profildaten. So bekommt jedes Mitglied auf seiner Startseite passende Job-Angebote angezeigt.

jobangebote xing

Besonders vorteilhaft ist, dass man sich anzeigen lassen kann, inwieweit man selbst bereits mit dieser Firma und dem Ansprechpartner verbunden ist. Das erleichtert die Kontaktaufnahme und erhöht die Chance der Einstellung. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass über 60 Prozent der Personalentscheidungen aus bereits bestehenden Kontakten oder Beziehungen entstehen. Anders als bei herkömmlichen Jobbörsen, gibt es bei Social Networks keine statischen Personalbögen, sondern dynamische vom User selbst eingetragene Profildaten. Das Profilfoto spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle, denn Profile ohne Foto werden kaum aufgerufen. Außerdem zeigt der Verbindungspfad die bestehende Vernetzung zum Unternehmen und dem Ansprechpartner an.

firmenverbindung

verbindungspfad

Abb. Screenshots der Plattform XING
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